Kurzbeschreibung der Herstellung

Die im Frühjahr, in Furchenzeilen ausgesäeten und mit etwas Erde bedeckten, getrockneten Kerne wachsen bis zum Herbst hinein, sofern die Wetterbedingungen passen, zu schönen großen Kürbissen heran. Nach kurzer Zeit schauen die ersten Pflänzchen bereits aus der Erde. Im Sommer sieht man dann die gelben Kürbisblüten auf den Äckern leuchten. Rund zwei Monate dauert es dann noch, bis die Ölkürbise eine schön gelb-orange Farbe besitzen und die Kürbisernte beginnen kann.

Dabei werden die Kerne vom Fruchtfleisch entfernt. Mittlerweile gibt es auch schon spezielle Maschinen die das übernehmen. Bei der händischen Arbeit wurde der ausgeschabte Kürbis oft auch als Schweinefutter verwendet. Bei der maschinellen Ernte wird das Fruchtfleisch zerkleinert und auf den Äckern als Dünger zurückgelassen. Die Kürbiskerne werden anschließend gewaschen und bei niedriger Temperatur von maximal 60°C getrocknet. Dadurch werden sie lagerfähig und können bei Bedarf immer frisch gepresst werden, im Unterschied zum Olivenöl.

Die trockenen Kerne werden gemahlen und mit Salz und Wasser zu einem Brei angerührt. Das Wasser ermöglicht eine schonende Erwärmung der Kerne. Ist das Wasser verdampft, wird die Masse unter ständigem Rühren schonend geröstet. Geröstet wird, um das in den Kernen vorhandene Eiweiß vom Fett zu trennen, also das Öl aufzuschließen.

Bei der Röstung kommt es sehr stark auf die Erfahrung des Pressmeisters Bernd Resch der an, die richtige Temperatur beim Rösten zu haben, nicht zu hell, nicht zu dunkel sollen die Kerne werden. Die nun vorerst fertige Röstmasse ist nun bereit zum Auspressen. Das hinzugegebene Salz dient dabei als Hilfsstoff.

In einer Zylinderpresse wird das Öl mit einem Druck von etwa 280bar gewonnen. Das frisch gepresste Kernöl wird einige Tage stehen gelassen, damit sich die Schwebstoffe absetzen.

Die Rückstände, der sogenannte „Presskuchen“, der beim Auspressen des Öls zurück bleibt, wird aufgrund der guten Inhaltsstoffe als Futtermittel für Rinder und Schweine verwendet. Die Kernölherstellung der Kernölpresse Resch produziert keinerlei Abfall.

Durch die schonende Verarbeitung kommt das „Steirische Kernöl“ zu seiner typisch dunkelgrünen Farbe, zum einzigartigem Aroma und nussigen Geschmack und macht es zu einem naturbelassenen und unverwechselbarem Qualitätsprodukt.

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